Mögen Sie Romane, in denen es nicht nur ums Blättern geht, sondern ums Mitdenken? In denen Fährten in die falsche Richtung führen und man sich als Leser irgendwann an die Stirn klatscht, weil man es eigentlich längst schon hätte wissen müssen? In denen trotz aller Spannung auch mal still geschmunzelt oder laut gelacht werden darf? Wenn Sie dreimal genickt haben, dann stehen die Chancen gut, dass Sie mit meinen Büchern Spaß haben werden. Riskieren Sie einen Blick, vielleicht packt Sie ja spontan die Leselust!
LESUNGS-BONBON FÜR ALLE BÜCHERWÜRMER Hier geht es zu einigen „Fast-wie-live-Lesungen“ aus der heimischen Bibliothek. Dabei gebe ich Ihnen Einblicke in die Welt meiner Bücher und wünsche Ihnen viel Vergnügen!
Ludwigshöh & Elwetritsch
Es läuft nicht gut für Kommissar Marcel Bleibier: Als er unfreiwillig Chaos in der Villa Ludwigshöhe anrichtet, wird er vom Dienst suspendiert. Doch die seltsamen Geschehnisse in der Sommerresidenz König Ludwigs I. reißen nicht ab. Hat all das mit der gerade abgeschlossenen Renovierung des alten Gemäuers zu tun? Erneut muss Bleibier auf die besonderen Fähigkeiten seiner Elwetritsch vertrauen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei stoßen die beiden auf ein Geheimnis, das seit des Königs Zeiten in der Villa verborgen ist.
Ludwigshöh & Elwetritsch – En Palzkrimmi rund um die Villa Erschienen 2025 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3839208397 176 Seiten, 14 Euro, auch als Ebook erhältlich
En Räp als Buchtrailer? Sowas konns bloß bei em Pälzer Bichl gewwe, awwara!
Schatzsuche mit Elwetritsch
In Grumberg an der Weinstraße geht es hoch her: Das alljährliche Keschdefeschd steht an, dabei wetteifert das Dorf beim Kastaniensammeln mit der Nachbargemeinde Rhodt unter Rietburg. Ein Waldpächter will den Grumbergern das Sammeln verbieten, am nächsten Tag ist der Mann tot. Mordmotiv Kastanienneid? Als kurz darauf ein Schatzsucher verunglückt und in seinem Rucksack keltische Goldmünzen gefunden werden, ahnen Kommissar Bleibier und die Elwetritsch, dass der Fall komplizierter ist.
Schatzsuche mit Elwetritsch – Noch en Krimmi aus de Palz Erschienen 2022 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-0322-4 155 Seiten, 13 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Schatzsuche mit Elwetritsch:
Mörderjagd mit Elwetritsch
Kommissar Marcel Bleibier zweifelt an seinem Verstand, als urplötzlich ein buntes Vogelwesen neben seiner Badewanne steht. Ein Schoppen zu viel? Eine Halluzination? Mitnichten – es ist eine Elwetritsch aus dem tiefen Pfälzerwald, die anfängt, seine Weinvorräte zu plündern und die Wurstdosen zu dezimieren. Zuerst geht ihm die Tritsch gehörig auf die Nerven, doch bald schon braucht Bleibier die Hilfe des Sagenwesens. Denn das Verbrechen hält Einzug in das beschauliche Örtchen Grumberg an der Weinstraße.
Mörderjagd mit Elwetritsch – En Krimmi aus de Palz Erschienen 2020 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-2584-4 186 Seiten, 12 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Mörderjagd mit Elwetritsch:
Ein „Tritsch-Tritsch“ an Fam. Bongard für die Drehgenehmigung im Elwedritsche-Museum in Speyer!
Schandflut
Mainz ächzt unter der Sommerhitze, der Rhein führt Niedrigwasser. Da wird ein Toter am Flussufer gefunden – von einem Krokodil zerfleischt. Die Historikerin Tinne war mit dem Mann unterwegs, doch ein Unfall hat ihre Erinnerung an die letzten sieben Tage ausgelöscht. Was ist in dieser Zeit geschehen? Gemeinsam mit dem Lokalreporter Elvis beginnt sie, ihre eigene Spur zurückzuverfolgen. Dabei stoßen sie auf ein dunkles Geheimnis, das in den Kanalschächten unter der Stadt verborgen ist.
Schandflut – Ernestine Nachtigall taucht unter Erschienen 2019 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-2535-6 409 Seiten, 14 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Schandflut:
Vielen Dank an alle, die bei der Gestaltung des Clips geholfen haben.
SOKO Ente
Mit der Ruhe am Ententeich ist es vorbei: Ein Baulöwe plant, Luxusappartements am Ufer hochzuziehen, ein Umweltschützer kämpft für den Erhalt der Natur, ein Toter liegt im Auto, der Bürgermeister kollabiert und ein nächtlicher Anschlag färbt den See giftgrün. Die Enten ertragen alles mit stoischer Ruhe und beschäftigen sich lieber mit Futtersuche und Federpflege. Nur Charlie, eine ausnehmend gewitzte Jungente, wittert eine Verschwörung und beginnt, in der Menschenwelt zu ermitteln. Doch damit nimmt das Chaos seinen Lauf.
SOKO Ente – Ein tierischer Kriminalroman Erschienen 2019 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-2429-8 256 Seiten, 12,00 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu SOKO Ente:
Oliver Böhm hat seine schönste Radio-Sprecherstimme erklingen lassen. Danke dafür!
Schandfieber
Tinne unterstützt ein Forschungsprojekt, das mittelalterliche Heilrezepte auf ihre heutige Wirksamkeit prüft. Bald schon laufen die Dinge aus dem Ruder: Eine Explosion verwüstet das Labor, einer der Forscher stirbt an Tollwut, Hunde und Katzen verschwinden von den Mainzer Straßen. Als schließlich eine Reliquie der Heiligen Hildegard von Bingen gestohlen wird, stoßen Tinne und Elvis auf ein gut gehütetes Geheimnis aus der Zeit der mystischen Ordensfrau. Doch damit werden sie vom Jäger zum Gejagten.
Schandfieber – Die Zeit wird knapp für Ernestine Nachtigall Erschienen 2018 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-2333-8 377 Seiten, 13 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Schandfieber:
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Besonderen Dank an Thomas Miedreich für die tollen Drohnen-Bilder des Mäuseturms.
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Schandglocke
Ein Geburtstagsbesuch entwickelt sich für Tinne zu einer mittleren Katastrophe: Ihr ehemaliger Professor, an Demenz erkrankt, schreit wirre Halbsätze und kritzelt ein Symbol auf ihren Arm. Kurz darauf ist er tot, eingesponnen von Seilen und erhängt an einer Kirchenmauer. Tinne und Elvis machen sich auf Spurensuche, und plötzlich sind sie mittendrin in einem Puzzle, das zu Napoleons Zeiten seinen Anfang nahm. Doch das Rätsel, das sie zu lösen versuchen, ist heute noch so tödlich wie vor 200 Jahren.
Schandglocke – Ernestine Nachtigall steigt in die Tiefe Erschienen 2017 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-2162-4 378 Seiten, 13 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Schandglocke:
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Schwarze Sonne Roter Hahn
Der Tod fährt eine reiche Ernte ein in dem beschaulichen Winzerdorf Gertelsheim. Hinter der gutbürgerlichen Fassade lauert eine Mischung aus alten Geheimnissen und neuen Verfehlungen, die in der Sommerhitze allmählich überkocht. Ein diabolischer Charakter hat die Dorfbewohner aufgestellt wie Schachfiguren und eröffnet eine Partie mit mörderischem Ausgang. Doch es gibt eine Gegenspielerin, mit der er am allerwenigsten gerechnet hat: Maja, die neue Briefträgerin.
Schwarze Sonne Roter Hahn – Eine rheinhessische Mörderjagd Erschienen 2017 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-2057-3 308 Seiten, 12,99 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Schwarze Sonne Roter Hahn:
Schandkreuz
Seit Jahrhunderten begraben, aber längst noch nicht tot. In Bodenheim bei Mainz wird ein uraltes Hexengrab gefunden. Durch ein Unwetter freigespült, zeichnen die Leichen einer verbrannten Frau und eines verstümmelten Kindes ein Bild des Grauens. Von da an versetzen nächtliche Bannzeichen, Opferrituale und ein grausamer Mord die Menschen in Angst. Ist der „Fluch der Hexe“ neu erwacht? Einzig Tinne und Elvis ahnen, dass das Grab ein anderes, sehr viel schlimmeres Geheimnis hütet. Gemeinsam mit der Mainzer Chefpathologin bringen sie die alten Knochen zum Sprechen und finden eine überraschende Verbindung zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Viel zu spät wird Tinne klar, dass sie damit ihre eigene Hinrichtung vorbereitet hat …
Schandkreuz – Gefährliches Spiel für Ernestine Nachtigall Erschienen 2016 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-1859-4 443 Seiten, 12,99 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Schandkreuz:
Vielen Dank an Rainer Fränzen für seine Filmszenen!
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Schandgold
Wer zu tief gräbt, weckt die Vergangenheit. Ein rätselhafter Brief führt Tinne und Elvis kreuz und quer durch Oppenheim. Sie jagen einem Geheimnis nach – zwölf silbernen Apostelfiguren, die seit dem 30jährigen Krieg im Kellerlabyrinth unter der Stadt versteckt sein sollen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Ein Mordanschlag passiert, eine Mumie wird gefunden, schließlich geraten die beiden ins Visier einer Neonazi-Bande. Tinne und Elvis müssen erkennen: Sie sind in Wirklichkeit einem weit größeren Schatz auf die Spur gekommen – einem Schatz, den es eigentlich gar nicht geben dürfte …
Schandgold – Ernestine Nachtigall geht auf Schatzsuche Erschienen 2014 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-1618-7 472 Seiten, 12,99 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Schandgold:
Schon wieder ein Dank an Rainer Fränzen für seine Filmszenen, dazu an Daniel Brusch für die Sprecherstimme und an die Stadt Oppenheim für die Dreherlaubnis im Labyrinth.
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Schandgrab
Manches soll nicht gefunden werden. Eine tote Wissenschaftlerin, Fachfrau für die Mainzer Stadtgeschichte. Ein Bilderdiebstahl im Landesmuseum. Eine Klosterhandschrift, die unbeachtet im Archiv schlummert. Die chaotische Historikerin Tinne Nachtigall wird in den Strudel dieser Ereignisse hineingezogen und muss alle Hebel in Bewegung setzen, um die Wahrheit zu finden. Gemeinsam mit dem Lokalreporter Elvis kommt sie dabei einem Geheimnis auf die Spur, dessen Wurzeln zurückreichen bis in die Zeit der Pestepidemien des Mittelalters – und das beide in tödliche Gefahr bringt.
Schandgrab – Ernestine Nachtigall löst ihren ersten Fall Erschienen 2013 im Gmeiner-Verlag, ISBN 978-3-8392-1445-9 439 Seiten, 12,99 Euro, auch als Ebook erhältlich
Der Buchtrailer zu Schandgrab:
Und weiter?
Das war‘s? Natürlich nicht! Demnächst stehen Tinne & Elvis wieder in den Startlöchern. Sie stoßen dieses Mal auf ein Geheimnis, das so alt ist wie der Mainzer Dom: 1000 Jahre. Aber soll das, was Bischof Willigis damals in den Mauern versteckt hat, wirklich ans Tageslicht kommen?
Manuskripte, Manuskripte
Die Feder steht selten still, deshalb gibt es noch eine Menge weiterer Manuskripte in der Schublade. Vom Abenteuerbuch zum Science-Thriller … es macht unglaublichen Spaß, all diese Figuren mit ihren großen und kleinen Geschichten zum Leben zu erwecken. Nach und nach werden all diese Manuskripte ihren Weg zu Literaturagenten und Verlagen finden, und mit etwas Glück (nun ja, mit verdammt viel Glück) können Sie demnächst vielleicht schon einen ganz anderen Weichmann aus dem Regal ziehen.
Sie sehen: Es bleibt spannend! Auf dieser Homepage informiere ich Sie über alle Neuigkeiten und hoffe, dass Sie hin und wieder vorbeiklicken.
Das Interview führt unser Redakteur Steffen Montgomery.
Ich treffe mich mit Ernestine Nachtigall und Elmar Wissmann im LOMO, einem Mainzer Café mit Literatur-Flair. Zwischen raumhohen Buchregalen laden gemütliche Sessel und Sofas zum Verweilen ein, gelbe Lampen und niedrige Tische verströmen die Atmosphäre eines altmodischen Antiquariats.
Alle Köpfe drehen sich zur Tür, als ein ungleiches Paar eintritt. Pat und Patachon, muss ich unwillkürlich denken und verbeiße mir ein Grinsen. Ich kenne Ernestine Nachtigall und Elmar Wissmann zwar längst schon von Fotos, doch live hat ihr Auftritt wahre Grandezza:
Nachtigall ist groß und schlank, ihre Figur würde gut zu einer Kriegerin aus der nordischen Sagenwelt passen. Die lockigen Haare und die Augen sind allerdings dunkel, statt nordischer Kühle strahlt sie eine spöttische Ungezwungenheit aus. Es kommt mir vor, als würde Nachtigall ständig mit leicht gelupfter Augenbraue einen ironischen Kommentar auf der Zunge haben.
Elmar Wissmann hingegen ist die lebendige Umsetzung des Ausdrucks „Länge mal Breite“. Er reicht Nachtigall gerade bis zu den Achseln, hat aber wahrscheinlich das Doppelte an Masse. Seine Churchill-Backen werden von buschigen Koteletten gekrönt, und mir wird klar, warum dieser Mann von allen nur „Elvis“ gerufen wird. Er sorgt von vornherein für klare Verhältnisse und macht den Mund erst auf, als er zehn Minuten später ein Glas Riesling und ein Schinkensandwich vor sich stehen hat.
CdB: Frau Nachtigall, Herr Wissmann …
Tinne (winkt ab): Tinne, bitte.
Elvis: Und Elvis.
CdB: Ok, gerne. Also, Tinne, Elvis, für Sie zur Info: Der Club deutscher Buchprotagonisten stellt den Lesern Romanfiguren vor. Deshalb meine erste Bitte an Sie, quasi als Einleitung für alle, die Sie noch nicht kennen: Geben Sie uns einen kurzen Überblick über Ihre Vita.
Beide schauen sich an.
Tinne (mit einem Augenzwinkern und einer auffordernden Handbewegung):Auf, Elvis, du bist eh der Interessantere von uns beiden.
Elvis (kauend): Ich esse. Du erst.
Tinne: Ok, na dann … tja, ich heiße Ernestine Nachtigall, bin 1977 in Göttingen geboren, also kein Mainzer Urgestein. In Göttingen habe ich nach dem Abi eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht, später dann in Mainz Geschichte studiert. Nach einigen Jobwechseln bin ich wieder an der Uni gelandet, dort habe ich einen Lehrauftrag im Historischen Seminar, und, hm, das reicht so zum Überleben. (lacht) Ich wohne im Stadtteil Bretzenheim in einer WG zusammen mit zwei ziemlich schrägen Vögeln, einem Taxifahrer und einem Metallkünstler, die dafür sorgen, dass es auch zuhause nie langweilig wird. Ach ja, und Mufti, den Kommunenkater, den gibt es auch noch. So, Elvis, und jetzt du.
Elvis (legt widerwillig sein Sandwich zur Seite und nimmt einen Schluck Wein): Also, Elmar Wissmann, Jahrgang 1961, hier in Mainz geboren. Abi am Theresianum, danach Volontariat beim ZDF, dann ab nach Berlin, das muss … (rechnet nach) … 1984 gewesen sein. War ʼne wilde Zeit dort, hab als Roadie bei ʼner Band gejobbt, im Radio moderiert und Artikel für ein paar linke Blätter geschrieben, und nachts sind wir kiffend im Tiergarten herumgefallen. (lacht)
Tinne (starrt ihn an): Was?! Das … das hast du mir ja noch nie erzählt!
Elvis (zuckt die Schultern): Na ja, du musst ja nicht alles wissen, du reibst es mir dann doch bloß bei jeder Gelegenheit unter die Nase. Jedenfalls, 1989 bin ich hierher zurückgekommen, zur Rhein-Main-Presse, genauer gesagt zur Allgemeinen Zeitung, Lokalredaktion Mainz. Da bin ich heute noch. Ende.
CdB:Ihre jeweiligen Berufe, also Historikerin und Reporter, haben Ihnen bei Ihren Abenteuern sehr geholfen, oder?
Tinne: O ja, das ist richtig, wir haben uns da phantastisch unterstützt. Elvis hat ja ein geradezu phänomenales Netzwerk hier in Mainz, seine Kontakte und Bekanntschaften waren mehr als einmal Rettung in der Not. Ohne ihn und seine unerschöpfliche Adressliste hätten wir auf halbem Wege einpacken müssen.
Elvis: Und Tinne ist schon ein kluges Köpfchen, auch wenn man’s ihr nicht ansieht. Weiß viel über die Regionalgeschichte, hat einen Draht zu Fachleuten und Professoren, kann sogar lateinische Handschriften übersetzen. Das hat uns ordentlich weitergebracht, echt.
Tinne (ironisch): Elvis, das war ja so etwas wie ein Lob! Was ist los, steigt dir der Wein zu Kopf?
Elvis: Keine Angst, kommt so schnell nicht wieder vor.
CdB:Vielleicht können Sie unseren Lesern ein klein wenig von dem berichten, was Sie alles erlebt haben.
Elvis:Ui, da muss ich ja regelrecht ausholen. Also, wir haben die Spur einer Toten verfolgt, in Hexenprozess-Akten geblättert, ein Kirchenfenster entschlüsselt, ein mittelalterliches Bild durchsichtig gemacht, Knochen zum Sprechen gebracht, einen wilden Ritt im Untergrund hingelegt und sind ziemlich miesen Leuten auf die Füße getreten.
Tinne (verzieht das Gesicht): O ja, allerdings. Na, und dann sind wir in ein Kirchenarchiv eingebrochen, haben einen 400 Jahre alten Krimi neu aufgerollt und im Kloster Eberbach für Unfrieden gesorgt. Aber gemeinsam haben wir es geschafft, alle Puzzleteile zusammenzufügen und unsere Abenteuer mit heiler Haut zu beenden.
CdB:Sie haben einen Ghostwriter engagiert, Helge Weichmann, um all diese Erlebnisse zu veröffentlichen. Wieso dieser ungewöhnliche Schritt? Warum schreiben Sie nicht selbst?
Tinne: Na ja, es fehlt uns einfach an der nötigen Zeit. Schauen Sie, ich bin an der Uni komplett eingebunden, und Elvis rennt für die AZ von Termin zu Termin. Wie sollen wir da quasi nebenbei noch zig hundert Seiten dicke Bücher fertig kriegen?
Elvis: Außerdem ist das eine sehr bequeme Sache. Man muss nichts machen, hat aber immer jemanden, den man anpfeifen kann, wenn etwas nicht stimmt oder komisch klingt.
CdB:Aber sicherlich werden Sie bei Lesungen anwesend sein und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, oder?
Beide schauen sich an und schmunzeln.
Elvis: Nee, das ist nicht so unser Ding. Das soll der Helge machen, der hat den ganzen Kram ja schließlich zu Papier gebracht.
Tinne: Andererseits, wer weiß – vielleicht sind wir bei der einen oder anderen Lesung inkognito dabei, irgendwo im Publikum, und hören uns alles an. Das wird spannend, da freue ich mich drauf!
CdB:Tinne, Elvis, vielen Dank für das Gespräch. Ich bin sicher, unsere Leser werden viel Spaß mit Ihnen und Ihren Abenteuern haben.
Tinne: Oh, gerne geschehen. Jederzeit wieder.
Elvis: Jaja, schon gut. Das Essen und den Wein zahlen aber Sie, oder?
Wir müssen derzeit keinen Datenschutzbeauftragten gem. Art. 37 DSGVO und § 38 BDSG bestellen.
2. Grundsätzliche Angaben zur Datenverarbeitung
2.1 Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten
Soweit Sie für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten eine Einwilligung erklärt haben, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO als Rechtsgrundlage. Die Verarbeitung personenbezogener Daten, die wir zur Erfüllung eines Vertrages oder zu vorvertraglichen Maßnahmen benötigen, erfolgt auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Soweit eine Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Pflicht erfolgt, welcher wir unterliegen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage. Ist die Verarbeitung zur Wahrung unserer berechtigten Interessen oder denen eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundfreiheiten und Grundrechte des Betroffenen nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage.
2.2 Datenlöschung und Speicherdauer
Ihre personenbezogenen Daten werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck ihrer Speicherung entfallen ist. Eine darüberhinausgehende Speicherung kann dann erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber durch Verordnungen, Gesetze oder sonstige Vorschriften, denen wir unterliegen, vorgegeben ist.
3. Informationen über die Verarbeitung von personenbezogenen Daten
3.1 Erhebung von personenbezogenen Daten bei informatorischem Besuch unserer Website
Wenn Sie unsere Website (www.helgeweichmann.de) rein informatorisch aufrufen, erfasst unser System automatisiert Daten und Informationen von Ihrem Rechner. Diese Daten sind technisch erforderlich, damit wir Ihnen unsere Website anzeigen sowie die Stabilität und Sicherheit gewährleisten können.
Folgende Daten werden in diesem Zusammenhang von uns erfasst:
Server Logfiles
Die Serverlogfiles sind bei uns wie folgt zusammengesetzt:
Useragent-String (siehe weiter unten)
IP-Adresse (siehe weiter unten)
Zeitstempel (Datum und Uhrzeit inkl. Zeitverschiebung)
aufgerufene Ressource (das sind jegliche Daten, die zu einer Seite gehören, z.B. Bilder)
Statuscode (der Server teilt dem Client z.B. mit, ob die Anfrage erfolgreich war)
übertragene Datenmenge (welche Datenmenge wurde beim Abruf der Ressource übertragen?)
Referrer (die Webseite (URL), über die der Benutzer zur aktuellen Webseite bzw. Datei gekommen ist)
Diese Daten werden maximal 7 Tage gespeichert.
Der User Agent Ihres Rechners überträgt die Daten an unser System in Form des User Agent Strings. Der User Agent String wird damit Teil des Server Logfiles auf unseren Systemen. Wichtig ist hier zu wissen, dass wir keinerlei Einfluss darauf haben, was Ihr User Agent an uns überträgt. Im Regelfall werden folgende Informationen von einem User Agent vermittelt:
Browser
Browserversion
Information zum Betriebssystem
Rechtsgrundlage hierfür ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DS-GVO. Die Daten werden gelöscht, sobald diese für die Erreichung des Zwecks ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Bei der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist. Eine Auswertung der Daten zu Marketingzwecken findet nicht statt, wir nehmen lediglich eine Auswertung der Daten in anonymisierter Form vor. Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist für den Betrieb unserer Website zwingend erforderlich. Sie haben folglich keine Widerspruchsmöglichkeit. In diesem Zweck liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Verarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DS-GVO.
IP-Adressen
Gerade Firewalls und andere Sicherheitssystemen speichern IP-Adressen meist vollständig. Das ist technisch notwendig, da dies die einzige Möglichkeit ist, sich vor Angriffen von außen zu schützen. In unserem Fall speichern wir die IP-Adressen für maximal 7 Tage.
Eine längere Speicherung der IP-Adresse erfolgt im Falle eines Hackingversuchs oder eines ähnlichen Vorfalls, der den Betrieb und die Sicherheit der Seite gefährdet. Denn dann muss die entsprechende IP-Adresse gesperrt werden. Die Speicherdauer wird dann anlassbezogen nach Durchführung einer Verhältnismäßigkeitsprüfung festgelegt. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dieser Daten im Hinblick auf einen reinen informatorischen Besuch dieser Internetseite ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser Interesse ist hier die Gewährleistung der Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit der Daten, die über diese Internetseiten verarbeitet werden.
3.2 Cookies
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Echt Pälzisch: Kommissar Bleibier und sein Dauergast, die gefräßige Elwetritsch, geraten in ihren dritten Fall. Einen schönen Artikel zum Buch hat die Rheinpfalz veröffentlicht, hier zum Nachlesen.
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Die Handlungsorte der „Schand“-Reihe als 360-Grad-Panorama
Während der Pandemie waren Ausflüge und Wochenend-Touren eher schwierig, deshalb habe ich die Spielorte meiner Romane hier als 360-Grad-Begehung online gestellt – die passenden Lesungen inklusive.
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Sonntag, 11. Mai 2025, 16.30 Uhr Die Elwetritsch auf Heimatbesuch! In Mörlheim bei Landau darf das Fabelwesen (mit meiner Unterstützung) auf Abenteuer gehen. Ich stelle aus allen drei Tritschen-Büchern meine Lieblingsstellen vor und wage mich sogar an die Frage aller Fragen: Gibt’s die wirklich, die Elwetritsche??? Veranstalter ist der Kulturverein „Zugabe“ Mörlheim e.V., Einlass 16.30 Uhr, Start 17.00 Uhr. Landfrauenheim Mörlheim, Eintritt 8 Euro, Karten an der Abendkasse oder im Hofladen Starck (Mörlheimer Hauptstr. 43).
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Donnerstag, 4. September 2025, 19.00 Uhr Im Rahmen der AKK Kulturtage lese ich in Kostheim in der dortigen Stadtteilbibliothek. Die „Schand“-Reihe steht im Mittelpunkt, und natürlich lege ich ein besonderes Augenmerk auf den siebten Band „Schandweihe“, der im September endlich ins Rennen geht! Details zur Anmeldung folgen.
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Montag, 6. Oktober 2025, 19.00 Uhr Der Landfrauenverband Rheinhessen lädt ein zur Krimilesung in Selzen. Ich freue mich darauf, in meinem alten Wohnort die „Schandweihe“ vorzustellen, natürlich mitsamt den übrigen „Schand“-Bänden. Details zur Anmeldung folgen.
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Donnerstag, 6. November 2025, 19.00 Uhr Der Gewölbekeller im „Haferkasten“ in Bingen ist eine Lesungslocation mit extra-viel Flair. Es ist schön, wieder einmal dort zu sein, besonders mit einem neuen Buch im Gepäck: Die „Schandweihe“ und das Geheimnis um den Mainzer Dom sind die Stars des Abends! Organisiert wird die Veranstaltung von der Buchhandlung Timeline in Bingen. „Haferkasten“, Freidhof 9, Bingen. Details zur Anmeldung folgen.
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Donnerstag, 13. November 2025, 19.00 Uhr Fast ein Heimspiel: Meine diesjährige Lesung in der Reihe „Rheinhessen liest“ (Kreisvolkshochschule Mainz-Bingen) findet in Undenheim statt, also in direkter Nachbarschaft. Die moderne Vinothek des Weinguts Jung ist ein schönes Fleckchen, um gemeinsam mit Tinne und Elvis die Rätsel der „Schandweihe“ zu lösen. Weingut Jung, Alzeyer Str. 4, Undenheim. Details zur Anmeldung folgen.